Samstag, 28. Mai 2005
Wie können wir glauben? Dieses Thema war ein Schwerpunkt auf dem Kirchentag 2005. Dabei ging es um den Austausch zwischen den Religionen.
"Bilanz: Einfache Fragen" vollständig lesen
Von den Tugenden der Passivität und der Graubrot-Haftigkeit des Betens:
Ein Gespräch mit Fulbert Steffensky.
"Beten ist Handwerk" vollständig lesen
„Der Osten ist wie eine Wüste, die auch bei dauerhaftem Regen und warmem Wetter keine Blumen sprießen lässt.“ So das Urteil von Hans Joachim Meyer, ehemaliger sächsischer Kultusminister und Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken. Auf dem ökumenischen Forum „Ihr sollt meine Zeugen sein – aber wie?“ sprach er über die „Wüste Osten“ - für Meyer kein Grund, aufzugeben.
"Osten immun gegen Mission" vollständig lesen
In einer Atmosphäre der Verbundenheit gedachten verwaiste Eltern beim Deutschen Evangelischen Kirchentag ihrer verstorbenen Kinder.
"Viele Tränen beim Gottesdienst für die verstorbenen Kinder" vollständig lesen
Von und mit Juden lernen im "Lehrhaus Judentum für Christen": Viele Christen nutzen die besondere Gelegenheit auf dem Kirchentag, Einblicke in die Vielfalt des jüdischen Lebens und seiner Kultur zu erhalten. Kirchentag.de hat mit Besucherinnen und Besuchern des Lehrhauses gesprochen. Eine Umfrage:
"Wurzeln des Christentums" vollständig lesen
Die Kirche hat Geldprobleme und denkt bisweilen nur noch in Zahlen. Damit das anders wird, wurde täglich in ökumenischer Runde über die Zukunft von Kirche diskutiert. Die Bilanz: Gemeinden müssen mehr Eigenverantwortung übernehmen.
"Glauben, Verantworten, Sparen" vollständig lesen
Die zehn Gebote gelten als Grundlage der christlichen Ethik. Kirchentagsbesucher erzählen, welches Gebot für sie aktuell ist und welches fragwürdig. Manche befolgen sogar ein elftes Gebot. Die Antworten.
"Das elfte Gebot" vollständig lesen
Sie mag Anselm Grün gar nicht. Sie ist überzeugt, dass Anselm Grün gegen Gottes Willen handelt. Und alle sollten das wissen. Mit einem Plakat zieht sie durch Halle 4. Darauf steht „Märchen aus 1000 und grüner Nacht“. Halle 4 ist voll mit Leuten - die das Plakat nicht beachteten. Sie hören lieber Anselm Grün zu.
"Gebote der Angst – Gebote des Vertrauens" vollständig lesen
Harry Potter verteufeln? Ganz im Gegenteil: Das Pastorenehepaar Petra und Rainer Pfaff verbindet durch seine Geschichten Harry Potter mit religiösen Themen. Jugendliche Kirchentagsbesucher konnten sich heute davon bezaubern lassen.
"Harry Potter trifft den Tod, Luther und Jesus" vollständig lesen
Wie können Buddhisten und Juden, Katholiken, Muslime, orthodoxe Christen, Hindus, Anhänger der Bahá’i und Protestanten ins Gespräch kommen – und gar miteinander beten?Antworten gab es auf dem Kirchentag bei einem Gebet der Weltreligionen am Freitagbabend.
"Welt ohne Grenzen drängt zum Dialog der Religionen" vollständig lesen
Wie Gift wirke der Begriff "Krieg der Generationen". Der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau hat die Diskussion um Generationengerechtigkeit in der Bundesrepublik kritisiert.
"Rau lehnt Gerede vom „Krieg der Generationen“ ab" vollständig lesen
„Ich denke, dass wir bis München weiter zusammengewachsen sein werden.“ Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz Karl Kardinal Lehmann ist zuversichtlich, dass der geplante 2. Ökumenische Kirchentag im Jahr 2010 stattfinden wird.
"Lehmann: Keine Alternative zu weiteren ökumenischen Kirchentagen" vollständig lesen
Es gibt keine Kontinuität der Judenfeindlichkeit, weder im Christentum, noch im Islam. Und weder Koran noch Bibel begründen die Feindseligkeit gegenüber Juden. Warum es dennoch in beiden Religionen Antijudaismus gibt, war Thema der Veranstaltung "Judenhass - zwischen christlichem Antijudaimus und radikalem Islam".
"Schriftverständnis und Verschwörungstheorien" vollständig lesen
Die Festnahme war nur simuliert - der Ort aber nicht reine Kulisse: Der Polizeigottesdienst aus Anlass zum Kirchentag fand in der Reiterhalle der Polizeidirektion Hannover statt.
"Mit Martinshorn und Festnahme" vollständig lesen
Freitag, 27. Mai 2005
Viele Menschen glauben, dass sie wiedergeboren werden. Auch in der westlichen Welt. Pater Medard Kehl ist überzeugt, dass er nur einmal leben wird. Und er ist da ganz ruhig. Auf dem Kirchentag erklärte er, warum.
"Wiedergeburt? Wozu?" vollständig lesen
„Auch dreckige Füße wasche ich, denn das ist nur etwas Äußerliches.“ Gisela Eiffert hat keine Berührungsängste. In ihre Pilgerherberge kommen auch Besucher, die barfuß laufen.
"Pilgern und waschen" vollständig lesen
"Wofür Gemeinde?" Schon dieser Titel der Podiumsdiskussion signalisiert Krise. Sie zeigt sich überall: in den Kassen und im Bedeutungsverslust der Gemeinden. Gibt es einen Ausweg? Darüber diskutiertendie drei Theologen Margot Käßmann, Uta Pohl-Patalong und Jan Hendriks.
"Gastfreundschaft als Rezept gegen die Krise" vollständig lesen

Maria mit Kurzhaarfrisur, schrille Farben, freche Gesichter. In Rüdiger Pfeffers Bibelcomics trägt Jesus Stoppelbart und Goliath hat ein Kastenkinn. Auf dem Kirchentag gibt’s eine Einführung ins biblische Comiczeichnen.
"Schräge Vögel" vollständig lesen
Wenn in Hannover der Muezzin ruft, kommen auch Christen zum Gebet, vor allem wenn Kirchentag ist. Unsere Reporterin war beim Freitagsgebet der Jama’at-un-Nur Gemeinde:
"Christen in die Moschee" vollständig lesen
Fernsehpfarrer Jürgen Fliege hat der evangelischen Kirche ans Herz gelegt, spirituell in die Offensive zu gehen und die Menschen mehr in den Mittelpunkt zu rücken. „Die Kirche von morgen wird keine predigende, sondern eine tröstende Kirche sein“, sagte er am Freitagmorgen bei seinem frei gehaltenen Vortrag über Spiritualität und Mission auf dem 30. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Hannover.
"Fernsehpfarrer Fliege fordert Kirche auf, öfter einfach „das Maul zu halten“" vollständig lesen